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Gemeinsam springen, spielen und Grenzen überwinden

Planungskonzept | 22.07.2026

Mit einer variotramp-Kombination aus unterschiedlich großen Trampolinen entstand ein inklusives Planungskonzept für eine Bewegungslandschaft, die Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenbringt. Die Anlage schafft Raum für Bewegung, Begegnung und gemeinsame Erlebnisse – mit dem Ziel, Barrieren abzubauen und Teilhabe selbstverständlich zu machen.

Planungsbeispiel Inklusion


Wie entsteht ein Bewegungsraum, in dem Menschen unabhängig von Alter, Erfahrung oder körperlichen Voraussetzungen gemeinsam aktiv sein können? Mit dieser Frage begann die Entwicklung dieses inklusiven Planungskonzepts für eine variotramp-Anlage. Im Mittelpunkt steht eine Bewegungslandschaft, die Begegnung ermöglicht, gemeinsames Erleben fördert und Inklusion ganz selbstverständlich in den Alltag integriert.

Entstanden ist eine abwechslungsreiche Kombination aus Trampolinen unterschiedlicher Größen. Drei Trampoline der Größe L, drei Trampoline M sowie ein Trampolin S bieten vielfältige Bewegungsmöglichkeiten – vom ersten vorsichtigen Hüpfen bis hin zu dynamischen Sprungfolgen. Die verschiedenen Sprungflächen laden dazu ein, neue Bewegungen auszuprobieren, den eigenen Körper zu erleben und vor allem gemeinsam aktiv zu sein.

Ein zentrales Merkmal des Planungskonzepts ist die Zugänglichkeit. Durch die ebenerdige Bauweise sind die Trampoline leicht erreichbar und selbstverständlich in den Bewegungsraum integriert. Besonders die großzügigen Sprungflächen der Größe L schaffen ausreichend Platz, damit Kinder und Erwachsene gemeinsam springen und sich gegenseitig unterstützen können. So entstehen Bewegungsmöglichkeiten, bei denen beispielsweise auch Menschen im Rollstuhl gemeinsam mit einer Begleitperson neue Bewegungserfahrungen sammeln können. Unterschiedliche Anfahrmöglichkeiten fördern zusätzlich eine selbstbestimmte Nutzung und schaffen einen Ort, an dem Menschen mit und ohne Einschränkungen gemeinsam spielen, sich begegnen und voneinander lernen.

Neben dem Spaß an der Bewegung bietet das Springen zahlreiche motorische Vorteile. Gleichgewicht, Koordination, Körperkontrolle und Ausdauer werden ebenso gefördert wie Reaktionsfähigkeit, Rhythmusgefühl und Körperwahrnehmung. Durch die unterschiedlichen Trampolingrößen entstehen Bewegungsangebote für Einsteigerinnen und Einsteiger ebenso wie für geübte Springerinnen und Springer.

Planungsbeispiel Inklusion

Auch die Gestaltung der Anlage unterstützt eine intuitive Nutzung. Kontrastreiche Fallschutzmatten erleichtern die Orientierung und grenzen die Sprungflächen deutlich vom Umfeld ab. Helle Lamellen markieren den Beginn der Sprungflächen gut sichtbar, während individuelle Farbkonzepte eine harmonische Einbindung in die jeweilige Umgebung ermöglichen.

Ein wichtiger Gedanke hinter diesem Planungskonzept ist die Überzeugung, dass Kinder ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und entwickeln sollen. David Lebuser, Gründer von SIT'N'SKATE, setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, Kindern und Jugendlichen im Rollstuhl neue Bewegungsräume zu eröffnen. Sein Leitsatz lautet:

„Es geht nicht darum, alles zu können.
Es geht darum, die Chance zu haben, alles auszuprobieren.“


Diese Haltung spiegelt sich auch in der Planung wider. Die Bewegungslandschaft schafft einen Raum, in dem Kinder mit und ohne Rollstuhl gemeinsam spielen, springen und neue Erfahrungen sammeln können. Nicht Unterschiede stehen im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Erlebnis, gegenseitige Unterstützung und die Freude an der Bewegung.

Zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen individuelle Motive auf den Sprungflächen. Ob Naturthemen, Tierwelten oder andere kreative Spielideen – die grafische Gestaltung erweitert den Spielwert, fördert Fantasie und macht jede variotramp-Kombination zu einer einzigartigen Anlage.

Mehr über die Arbeit von David Lebuser und SIT'N'SKATE erfahren Sie unter www.sitnskate.de.